

In unmittelbarer Nachbarschaft zum einzigen erhaltenen Fragment der Stadtmauer Ludwigs des Bayern von 1494 und der daran angebauten Parkgarage von Franz Hart (1964/65) befindet sich der Neubau des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Das dunkle Ziegelmauerwerk von Stadtmauer und Parkgarage war eine gestalterische Vorgabe für den anschließenden Neubau. Die für die Fassaden verwendeten gebrannten Keramikelemente im Fugenversatz interpretieren den historischen Bestand. Raumhohe Verglasungen mit Öffnungsflügeln und eine entschiedene Betonung der horizontalen Gliederung rhythmisieren die Fassade und verleihen ihr in der engen Altstadtsituation Präsenz. Im Erdgeschoss befinden sich das repräsentative Foyer mit einem Sitzungssaal und einer Druckerei. Die Büroräume in den Obergeschossen sind als Zweispänner organisiert und je nach Bedarf als Doppel- oder Einzelbüros nutzbar. Bis auf das Erdgeschoss verfügen alle Räume über eine natürliche Belüftung.
| Adresse | Salvatorstraße 14, 80333 München |
|---|---|
| Auftraggeber | Freistaat Bayern, Staatliches Hochbauamt München I |
| Bauzeit | 2003 – 2006 |
| Fläche BGF | 4.500 m² |
| Bausumme | 11 Mio. € |